Bildauswertung

Nur einer Originalbilddatei ist der vollständige Informationsgehalt eines Fotos zu entnehmen. Mit jeder nachträglichen Veränderung gehen wertvolle Bildinformationen verloren. Dies betrifft nicht nur die Anzahl der Bildpunkte und Verluste durch zusätzliche Kompression von jpg-Dateien, sondern auch die Metadaten, die von jeder Kamera oder jedem Smartphone mit der Bilddatei abgespeichert werden.

Die Metadaten enthalten unter anderm den Zeitpunkt der Aufnahme, die Brennweite, der Belichtungszeit, Angaben zum Objektiv und der Kamera sowie teilweise auch die GPS Koordinaten von der Stelle, von der das Bild aufgenommen wurde. Der Beweiswert eines Fotos ohne Metadaten ist sehr reduziert.

Beim Übersenden von Bilddateien per E-Mail  werden die Bilddateien häufig ungewollt beschädigt. Es gibt diverse Wege dies zu verhindern. Ein sicherer Weg ist beispielsweise eine Zip-Datei von einem Ordner mit den Bildern zu erstellen, diese auf einen Webserver oder eine Cloud hochzuladen und dann nur einen Download-Link zu verschicken.  

Insbesondere der Bildversandt über „WhatsApp“, führt zwangsläufig zu Veränderung der Bildeigenschaften und Zerstörung der Metadaten. Es sei denn die Bilder werden nicht als Bilder sondern als „Dokumente“ versandt.

“weiterlesen“

Das funktioniert so:
Zunächst einen Chat erstellen.‬ Dann über die Büroklammer „Dokumente“ auswählen nicht „Fotos“!
In dem Dateiverzeichnis den Ordner auswählen, in dem die Bilder auf dem Smartphone gespeichert werden und darin die Fotos suchen. Bei Samsung heißt der Ordner in der Regel „DCIM“ bei iPhone „Bilder“ .
Die Fotos auswählen und dann abschicken.

Es wird dann kein Vorschaubild angezeigt sondern der Dateiname und ein Downloadpfeil

Der Empfänger kann dann die Datei downloaden. .

“schließen“

 

Wenn Fotos von einem Apple iPhone per E-Mail versandt werden sollen . . .

“weiterlesen“

erscheint unmittelbar bevor die E-Mail abgeschickt wird ein Fenster, in dem die Größe ausgewählt werden kann. Standardmäßig ist dort eine reduzierte Größe vorgegeben.
Hier muss unbedingt die Option „Originalgröße“ gewählt werden.

iPhone Originalbilddateien

Mit einem iPhone ist es alternativ möglich Bilder per „iMessage“ an Unfallanalyse Martinsohn zu senden. Wenn Ihnen ein Schreiben des Uz. vorliegt, finden Sie die iPhone-Nr. im Briefkopf. .

“schließen“

 

Fotos von einem Apple iPhone per „iMessage“ / „Nachrichten“ versenden . . .

“weiterlesen“

Zunächst „Einstellungen“ (Der Button mit dem Zahnrad) wählen.

Dort zu „Nachrichten“ scrollen.

In „Nachrichten“ ganz nach unten scrollen.

Der Button „Bildmodus“ darf nicht grün sein. Dann „Einstellungen“ verlassen und „Foto“ wählen.

Es können auch mehrere Fotos ausgewählt werden durch quer scrollen in der Bildseite. Dann auf „Nachrichten“ klicken. In „Neue Nachricht“ Telefonnummer eintragen und versenden.

.

“schließen“

 

Zur Erleichterung der Übermittlung der Bilddateien stellen wir auf Anfrage per E-Mail gern ein Upload-Link zur Verfügung, über den die Fotos unproblematisch auf einen  sicheren, mit Passwort geschützten Ordner hochgeladen werden können.

Foto-Metadaten
Die Metadaten enthalten wesentliche Informationen zu dem Foto. Teilweise werden auch die GPS-Koordinaten angezeigt 

Für die Auswertung werden die Bilder von uns erforderlichenfalls mit dem Programm DxO PhotoLab für Mac optimiert. Das heißt, es werden Belichtungskorrekturen und ein Weißabgleich durchgeführt sowie eventuell Schatten aufgehellt. Die Originalbilddateien bleiben dabei unverändert. Die Veränderungen wirken sich nur auf den Export der Arbeitskopien aus. Selbst aus stark unterbelichteten Fotos lassen sich so noch wichtige Details sichtbar machen.